Neue Heilwege - warum?

Das Zeitgeschehen scheint sich immer rasanter zu drehen, unsere gewohnten Sicherheiten bieten uns kaum noch Schutzraum, Zukunftsängste lassen uns eher gegeneinander kämpfen, statt miteinander probate Lösungen finden. Immer mehr Menschen werden allmählich oder ganz plötzlich aus ihrer Komfortzone gerissen. Die Erkenntnis, dass diese Komfortzone im Grunde eher eine Stagnation, ein Festhalten an alten, eher behindernden Gewohnheiten, eine Begrenzung der eigenen Fähigkeiten und des Entwicklungspotentials ist, braucht meist Zeit. Andere rennen weiter, dem Leben hinterher auf der Suche nach dem nächsten Hype und nennen Fülle, was eher emotionalen Mangel zur Ursache hat. Und – nichts ist falsch, alles ist genau so gut auf unserem selbst gewählten Experimentierfeld namens Erde. Denn…

…seit 2012 hat sich energetisch etwas verändert auf unserem Planeten. Richtig, die Theorie vom Untergang der Welt hat sich nicht bestätigt – im Gegenteil: Die bis dahin wirkende Kraft, die uns seit zigtausenden von Jahren in Dramen, Leid, Schmerz, dunklem egobestimmtem Handeln verstrickte, auch als Zeitalter des Abstiegs bekannt, ermöglicht uns seit 2013 die Gegenbewegung. Die einstige Abwärtsspirale dreht sich nun aufwärts und unterstützt uns in Allem, was uns wieder in tiefe, wahre Freude und Leichtigkeit bringt – bekannt als Zeitalter des Aufstiegs, Goldenes Zeitalter, Wassermannzeitalter.

Auch ohne diesen Hintergrund spüren die meisten Menschen, dass es sowohl global als auch in privaten Bereichen eng wird. Viele wissen – so kann es nicht weiter gehen und befürchten Schlimmes.

Ein Wechsel der Perspektive würde dieses momentane Vibrieren in völlig anderem Licht erscheinen lassen: Alte, nicht mehr förderliche Strukturen zerstören sich selbst, ein Paradigmenwechsel ist in vielen Lebensbereichen schon auf dem Weg, neue bahnbrechende Technologien kommen auf die Erde, wir können endlich unsere Dramen vollständig transformieren hin zu mehr Freude und Zufriedenheit - und wir sind dabei. Jeder von uns hat die Wahl – Dabeisein und Mitmachen oder eben nicht. Ganz klar, diese Möglichkeit, aus unserem seit Ewigkeiten andauernden Tiefschlaf zu erwachen ist nicht nur für besondere Personen gedacht - die gibt es nicht. Ob Heiler oder Politiker, Professor, Landwirt, Erfinder oder Hausmann, jeder ist für einen ganz bestimmten Grund gerade jetzt hier auf dieser Erde und möge sein Bestes geben für den Wandel, den er sich, wie die meisten Menschen, sehnlichst wünscht.

Dafür ist es unerlässlich, positive Gedanken und Gefühle zu pflegen. Alles andere hat zerstörerische Folgen, nachdem die Schöpferkraft aller Menschen um etwa 25% gestiegen ist, nach innen. Kraft der Gedanken können wir uns heilen oder das Gegenteil bewirken. Die wissenschaftliche Forschung beschreibt die Zusammenhänge heute hinreichend.

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass auch neue Heilweisen künftig immer mehr zur Anwendung kommen werden. Die alte Volksweise – Jeder ist seines Glückes Schmied – gewinnt immer mehr an Bedeutung, als jeder einzelne die Entscheidung für Leid und Schmerz und Mangel oder für ein Leben in Glück und Freude hat. Die Verantwortung dafür trägt jeder selbst, was erklärt, warum kein Mensch einen anderen Menschen heilen kann. Man kann Symptome lindern, die Ursachen jedoch kann und muss ein jeder selbst heilen, liegen sie doch für jede Krankheit in inneren Dysbalancen.

Zudem ist zu beobachten, dass - wie veraltete Technologien, auch Heilmethoden, die im Abstiegszeitalter vielen Menschen Heilung brachten, heute überflüssig werden, nicht mehr funktionieren oder sogar kontraproduktiv sind. So habe ich mich 2016 selbst aus der Heilbegleitung zurückgezogen und verschiedene Heilweisen schamanischer Natur, Aufstellungsarbeit, die Arbeit mit dem inneren Kind, Rückführungen, Ahnenarbeit und verschiedene andere Kreisarbeit eingestellt und mich selbst noch einmal in Klausur begeben. Die Antworten und Bestätigungen für meine Ahnungen sind mir zugeflossen.

Wichtigste Erkenntnis: Es geht viel einfacher, schneller, strukturierter, klarer, freudiger. Spiritualität braucht keine Kerze, kein OM, keinen ‘Wir haben uns alle lieb‘ Kreis – es wird endlich ‘normal‘ und trotzdem ist tiefgreifende Transformation der bis an den Rand mit Behinderungen gefüllten Gefäße möglich und Heilbegleitungen auf dichter physischer Ebene (Körper) gelingen ohne invasive, blutige Eingriffe.

Ego gewöhnt sich an seine neuen Aufgaben und lernt tatsächlich zu Einen, wo es einst getrennt und abgespalten hat. Die Persönlichkeit braucht etwas länger zu werden, wie sie hier gemeint ist, ohne selbstbeschränkende Gewohnheiten im Denken, Fühlen, Handeln. Das Unterbewusstsein hält am längsten durch und versucht uns noch einige Zeit an alte verlassene Pfade zu erinnern. Jeder Leuchtturm ist am Boden dunkel, also hoch damit in die Transformationsstation namens Herz und der bedingungslosen Liebe als der stärksten Kraft im Universum immer ein Stück näher. Dunkel und Licht sind in Wahrheit Eins.

 

Also auf in Neues. Jeder in seiner Präsenz, für ein neues Miteinander und eine "Ode an die Freude" im Beethovenjahr.